
Erneut waren wir auf der Schwägalp unterwegs, dieses Mal zu Silvester um in Bescheidenheit das vergangene Jahr zu ehren und das neue willkommen zu heissen.
Donnerstag, 29. Dezember 2021
Anders als beim ersten Besuch konnten wir dieses Mal nicht vor die Haustür fahren und mussten den Berg mit eigener Kraft besteigen – auf dem Weg wurde ein „Eishase“ entdeckt. Oben angekommen erfreuten wir uns wieder einmal der wunderbaren Aussicht. Wir richteten uns ein und nahmen es den Rest des Tages sehr gemütlich mit einigen Spielrunden Spicy und Tichu. Zum Abendessen gab es Hörnli mit Gehacktem.
Freitag, 31. Dezember 2021
Der letzte Tag im Jahr war für uns die pure Erholung. Wir waren sehr spontan und machten zu jeder Zeit einfach das, was uns Freude bereitete. So wurde die Natur genossen, sich bei unglaublich warmen Wetter gesonnt, zusammen und alleine gelesen, geworshipt, feines Käsefondue gegessen und Gesellschaftsspiele auf den Tisch gelegt … bis schliesslich das Ende des Tages und somit auch des Jahres gekommen war.

Die letzte Runde Tichu wurde passenderweise mit ganzen vier „Bomben“ beendet, was für ein Knaller! Wer das Spiel nicht kennt: Eine Bombe besteht aus vier gleichen Zahlenkarten, vier Bombe während einer Partie sind recht unwahrscheinlich.
Um noch mehr Knaller erleben zu können gingen wir etwas den Berg hoch und genossen das wenige, aber ausreichende Feuerwerk aus der Ferne und machten uns bewusst, wofür wir dieses Jahr dankbar sein konnten. Dann war auch schon das neue Jahr angekommen und wir stiessen an. Zurück in der Hütte gab es noch ein kleines Dessert.
Samstag, 1. Januar 2022
Guten Morgen liebe Sorgen
Seid ihr auch schon alle da?
Jesus ist an meiner Seite
Na dann ist ja alles klar!
Nach der gemütlichen Zeit am Vortag entschlossen wir uns eine kleine Wanderung zu unternehmen. Wir entdeckten viele schöne Orte, rutschten hier und da durch die Gegend und erlebten die Wunder und Werke von Gott. Daher war es für niemanden schlimm, dass die Wanderung doch etwas länger ging als ursprünglich geplant. Wir erfreuten uns unserer müden Knochen und ich erinnerte mich an eine Predigt, in der gesagt wurde, dass es Schmerzen gibt, die der Mensch mit Freude auf sich nimmt. Dies war so ein Moment: „Das ist Leben“ sagte ich als wir wieder bei der Hütte ankamen.
Am Abend wurde dann wieder gespielt, geworshipt und leckeres Essen zu sich genommen.
Sonntag, 2. Januar 2022
Schneller als angenommen war dann auch schon der Tag der Abreise gekommen. Am Morgen lasen wir nach dem Frühstück noch in der Bibel und genossen den letzten Morgen. Gegen Mittag fingen wir an die Hütte aufzuräumen und zu putzen bis wir uns schliesslich wieder auf den Rückweg machten.




































